Oktober 19, 2017

Innovationswerkstatt Altenpflege 2030 – Zukunftsszenarien für eine Branche im Innovationsprozess

Im Rahmen der maxQ – Veranstaltung „Alltagshelden 2017“, bei der Projekte ausgezeichnet werden, die Fachlichkeit und soziales Engagement in herausragender Weise verbinden, fand die Innovationswerkstatt „Altenpflege 2030 – Zukunftsszenarien für eine Branche im Innovationsprozess“ statt. Unter Moderation des AGEKO Teams entwickelten Schüler des maxQ. Altenpflegeseminars in Dortmund Visionen ihrer beruflichen Zukunft. Dabei ging es um die Fragen: Wie sieht die Organisation von Arbeit im Pflegeunternehmen der Zukunft aus? Was muss ein Arbeitgeber tun, um mich als Arbeitnehmer gewinnen und halten zu können und wie muss mich mein Arbeitgeber in meiner Entwicklung unterstützen? Wie unterstützen der technische Fortschritt und die Digitalisierung die Pflegearbeit in der Zukunft? Die zukünftigen Pflegefachkräfte wünschen sich demnach eine wesentlich flexibler gestaltete Arbeitszeit, mehr Beteiligung bei den Inhalten und der Organisation ihrer Arbeit sowie innerbetriebliche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. Andererseits wurde betont, dass die Bedürfnisse der zu pflegenden Menschen und die Bedeutung der sozialen Betreuung mehr in den Fokus rücken sollten. Einig war man sich auch darüber, dass eine positive, zukunftsorientierte Entwicklung der Branche nur möglich ist, wenn Strukturveränderungen und ein höheres gesellschaftliches Ansehen der Altenpflege erreicht werden. Die in einem Memorandum festgehaltenen Ergebnisse wurden von den Auszubildenden an Thomas Rachel, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung überreicht. Dieser engagiert sich seit Jahren für die Ausbildung in der Altenpflege und begrüßte das Engagement der Schüler für ihre berufliche Zukunft.