Betreuungskräfte: Wichtige Unterstützung älterer Menschen

Ihr Berufsalltag ist abwechslungsreich und sie werden ständig mit neuen herausfordernden Situationen konfrontiert. Das zeigte sich auch in der Innovationswerkstatt „Aktive Arbeitsgestaltung“ – Kompetenzerweiterung in der Betreuung. Der unternehmensübergreifende Workshop sollte insbesondere MitarbeiterInnen, die in der Betreuung (gem. §43b SGB XI, bisher §87b SGB XI) tätig sind zu selbständigem, eigenverantwortlichen, aber auch kreativem und innovativen Arbeiten anregen und zu einem dialogischen Austausch unterschiedlicher Einrichtungsformen (Ambulant, Stationär, Tagespflege) dienen.
Der Dozent Edwin Schröer leitete zunächst in der Thema Betreuung an und lieferte einen kurzen Input zur Sensibilisierung für dieses Thema. Im Anschluss erarbeiteten die TeilnehmerInnen in durchmischten Kleingruppen zu den zuvor erarbeiteten Oberkategorien der Aktivierung, wie z.B. Biografiearbeit, Sinnesarbeit oder Gedächtnistraining, Aktivierungsübungen. Ziel war es mindestens eine Aktivierungsübung pro Thema schriftlich auszuformulieren und diese anschließend der Gesamtgruppe vorzustellen. Auch Herr Schröer gab noch ein paar anregende Hinweise, die nur wenige Materialien und Zeit benötigen und somit auch in der ambulanten Pflege genutzt werden können.
In der Diskussion wurde die Vielfalt der Betreuungsarbeit sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich deutlich. So leisten Betreuungskräfte (früher §87b jetzt §43b SGB XI) einen wertvollen Beitrag in der Versorgung älterer, hilfsbedürftiger Menschen. Um ihrem Stellenwert gerecht zu werden und ihre umfangreichen Kompetenzen im Bereich Betreuung und Aktivierung weiter zu entwickeln, wird auch für diese Zielgruppe die Reihe der Innovationswerkstätten mit Themen, die sich an den Bedürfnissen der Teilnehmer orientieren, fortgesetzt.
Im Nachgang an die Veranstaltung erhielten alle Teilnehmer die gesammelten Aktivierungsaufgaben per Email.

 


Dozent Edwin Schröer in der Diskussion mit einer Kleingruppe.